Bleibt behütet!

© Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger
Veröffentlicht am Do., 19. Mär. 2020 16:59 Uhr
Aktuelles

Von Alters her lehrt uns die Bibel, dass wir uns mit unseren Sorgen und Ängsten, mit unserem Gefühl von Verlassenheit, Schwäche und Einsamkeit an Gott, unseren Vater, im Gebet wenden können.

Gerade in solch einer weltweiten Krise, wie wir Sie durch den Coronavirus erleben, kann der Glaube, das Gespräch mit Gott, hilfreich sein, um die persönlichen Sorgen jemanden anzuvertrauen, gerade wenn unsere sozialen Kontakte extrem dezimiert werden. Wir laden Sie ein, in das Gespräch mit Gott zu treten. Der 121. Psalm und das Vaterunser sind Gebete, die tausende von Jahre alt sind und doch viele Menschen durch die Generationen und durch alles, was sie erfüllt und erlitten haben, begleitet und gestärkt haben. Mögen auch Sie in diesen Worten Kraft und Zuversicht finden.


Psalm 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!


Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.



Matthäusevangelium 6,9-13

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